Abfragen und Geoanalysemethoden

In der 3. Übung sollen mittels geeigneter Abfragen und Analysemethoden folgende Layer und Tabellen erzeugt werden. Wichtig hierbei ist die korrekte Wahl der Funktionen. Die Übung wird auf Basis der bereits vorhandenen Materialien (Landkreisgrenzen, Naturschutzgebiete in RLP und TK100) durchgeführt.

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Layer_1: Erzeugung eines Layers mit den Grenzen des Landkreises und der Stadt Kaiserslautern (Abfrage)

Der erste Layer wird durch Auswählen von Stadt und Landkreis Kaiserslautern in der Attributtabelle und Exportieren dieser Daten gebildet.






Layer_2: Zusammenfassen der Objekte von Layer_1 zu einem einzigen Objekt (Geoanalyse)

Das Zusammenfassen erfolgt über den Befehl „Dissolve“. Dieser fügt Objekte mit einem gleichen Attributwert zu einem Objekt zusammen. Hierzu wird das Feld „Name“ ausgewählt. (In beiden Fällen: „Kaiserslautern“ → Zusammenfassen wird ermöglicht.)






Layer_3: Auswahl aller Naturschutzgebiete die sich mit Layer_1 überschneiden (Abfrage ,’that: intersect’)

Dieser Layer wird über die Auswahl nach Lage (Select by Location) erzeugt. Es werden alle Objekte aus dem Layer Naturschutzgebiete markiert, die sich mit Layer_1 (Stadt und Kreis KL) überschneiden. Wie bereits bei der Erzeugung von Layer_1 werden die markierten Objekte vom Layer Naturschutzgebiete exportiert.






Layer_4: Erzeugen von Pufferbereichen mit 300m um die Naturschutzgebiete von Layer_3 (Geoanalyse)

Die Erzeugung von Pufferbereichen wird mithilfe des Befehls „Buffer“ durchgeführt.






Layer_5: Erzeugung eines Layer mit den Grenzen der Stadt Kaiserslautern (Abfrage)

Die Grenze der Stadt wird, ebenso wie bei der Erzeugung von Layer_1, aus der Attributtabelle der Landkreise ausgewählt und exportiert.


Layer_6a: Ausschneiden von Layer_4 mit Hilfe von Layer_5 (Geoanalyse)

Zum Ausschneiden dient die Funktion „Clip“. Als „Input Features“ wird der Layer angegeben, aus dem ausgeschnitten werden soll. „Clip Features“ ist der Layer, mit dessen Hilfe dies bewerkstelligt wird. Da an dieser Stelle aus dem Layer, der die Flächen der Naturschutzgebiete inklusive 300m Pufferzone enthält, alle Flächen ausgeschnitten werden sollen, die innerhalb der Stadt Kaiserslautern liegen, wird der Naturschutzgebiete mit Puffer (Layer_4) als „Input Features“ angegeben und der Die Stadtgrenze (Layer_5) als „Clip Features“.






Layer_6b: Verschneidung von Layer_4 und Layer_5 (Geoanalyse)

Zum Verschneiden wird die Funktion „Intersect“ herangezogen. Im Gegensatz zu dem ausgeschnittenen Layer_6a werden durch die Verschneidung sowohl die Attribute aus Layer_4 UND Layer_5 in den neuen Layer übernommen.








Layer_6c: Vereinigung von Layer_4 und Layer_5 (Geoanalyse)

Die Vereinigung wird mittels „Union“ durchgeführt. Diese Funktion vereinigt sämtliche Objekte der Layer, während die Verschneidung in Layer_6b nur die Flächen ergibt, die sich mit dem Stadtgebiet überschneiden.






Berechnung der Flächen für den Layer 6c in Hektar

Die Flächen werden im Attributfeld HEKTAR mit Hilfe von „Calculate Geometry“ berechnet.




Erzeugen der Tabelle ‚Sum_Layer_6c.dbf’ auf Grundlage von Layer_6c

Die Tabelle soll nur einen Datensatz (nur eine Zeile) je Naturschutzgebiet und folgenden Attribute besitzen: Gebietsname, Gebietsnummer und Gebietsfläche.
In der Attributtabelle lässt sich durch Rechtsklick auf die Sortierleiste der Dialog „Summarize“ aufrufen. Hier werden Gebietsname, Gebietsnummer (als Minimum oder Maximum) und Gebietsfläche (als Summe) ausgewählt. Nach dem Abspeichern wird die Tabelle mit der Projektdatei verbunden.